Ökonomisches Prinzip, Minimalprinzip, Maximalprinzip, Beispiele

Sie finden hier die Erklärungen zum Thema ökonomisches Prinzip. Das Prinzip besteht aus dem Minimalprinzip und Maximalprinzip, welches wir hier für Sie an Beispielen erklären sowie darstellen. Beide Prinzipien, sollte man stets getrennt von einander anwenden. Dies bedeutet, dass man sich entweder für die Anwendung des einen oder des anderen entscheidet sowie danach plant und handelt.

Ökonomisches Prinzip. Minimalprinzip und Maximalprinzip, Beispiele, Grundprinzipien, konkurrierende Ziele, Kosten und Erfolg.

Das Minimalprinzip als ökonomisches Prinzip

Minimalprinzip als ökonomisches Prinzip

Das Minimalprinzip geht davon aus, dass ein zuvor festgelegter Erfolg zu minimalen Kosten erreicht werden soll. Dieses Prinzip wird meist von Unternehmen genutzt. Die geplanten Kosten und Umsätze werden dann später mit den Ist-Kosten oder tatsächlichen Umsätzen verglichen und die Ziele neu definiert.

Das Beispiel für das Minimalprinzip

Beispiel: Ein Unternehmen setzt sich das Ziel einen Umsatz in Höhe von 500.000,00 € zu erwirtschaften. Der Aufwand, um das Ziel zu erreichen sollen jedoch so gering wie möglich sein.

Das Maximalprinzip als ökonomisches Prinzip

Das Maximalprinzip geht davon aus, dass die zuvor festgelegten Kosten einen maximalen Erfolg gewährleisten sollen. Nach diesem Prinzip handeln meist die privaten und öffentlichen Haushalte. Hierbei spielt das Budgetdenken eine große Rolle.

Maximalprinzip als ökonomisches Prinzip

Das Beispiel für das Maximalprinzip

Beispiel: Eine Behörde hat ein Budget von 300.000,00 € und versucht damit so viel Leistung als möglich zu bekommen.

Ökonomisches Prinzip und die konkurrierenden Ziele

Das Maximal- sowie das Minimalprinzip sind zwei verschiedene ökonomische Vorgehensweisen. Stehen beide gleichzeitig in Anwendung, so stehen Sie in Konkurrenz zueinander und es sind sogenannte Zielkonflikte vorhersagbar. Somit ist es vom ökonomischen Prinzip nicht vorgesehen, dass beide gleichzeitig zur Anwendung kommen, sondern nur getrennt von einander, zumindest, wenn es um den gleichen Erfolg oder das gleiche Ziel geht.

Das Beispiel für konkurrierende Ziele

Beispiel: Ein Unternehmen versucht bei minimalen Kosten, den höchstmöglichen Umsatz zu erreichen. Hier wird klar ersichtlich, dass die Senkung von Kosten automatisch den Umsatz nach unten ziehen wird. Natürlich löst eine Steigerung vom Umsatz auch immer wieder zusätzliche Kosten aus, somit entsteht hier der Zielkonflikt.

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