Unternehmensziele, Drei Säulen Modell, Nachhaltigkeit, Ökonomie

Hier lernen Sie mehr zum Thema Unternehmensziele und dem Drei-Säulen-Modell sowie den ökonomischen Zielen. Weiterhin zu den Zielen der Nachhaltigkeit in Bezug zu Ökonomie, der Ökologie und den sozialen Aspekten.

Unternehmensziele, ökonomische Ziele, Drei-Säulen-Modell, Nachhaltigkeit in Bezug zu Ökonomie, der Ökologie und den sozialen Aspekten.

Ökonomische Ziele, als Unternehmensziele

Jedes Unternehmen, sei es eine Personen- oder eine Kapitalgesellschaft, muss sich durch seine betriebswirtschaftliche Tätigkeit und den damit verbundenen Erfolg sozusagen selbst erhalten. Gemeint sind damit Chancen und Risiken, die sich aus der unternehmerischen Freiheit als solcher ergeben.

Das Hauptziel von jeden Unternehmen ist sein Existenzerhalt, durch das Generieren von Umsatz und Gewinn. Diese an der Spitze einer Pyramide stehenden Unternehmenszielen muss alles andere untergeordnet werden. Langfristig ist hier sicherlich ein strategisches Management gefragt, geeignete Lösungen zu entwickeln.

Gerade die ökonomischen Ziele der Kostenminimierung oder der Gewinnmaximierung sind oftmals die beiden hauptsächlichen Strategien von einem Unternehmen. Doch in der heutigen Zeit gibt es noch weitere Unternehmensziele. Zu deren Grundlagen gehören die Kultur und Verfassung von Unternehmen, vielfach auch als Unternehmensleitbild bezeichnet.

Das Unternehmensleitbild und die Unternehmensziele

Das Leitbild von einem Unternehmen beinhaltet die ideellen, organisatorischen sowie strukturellen, auf Dauer angelegten Regelungen und Bestimmungen, die sowohl intern als auch extern Anwendung finden. Somit die Unternehmensziele mit beeinflussen.

Die Kultur von Unternehmen

Die Kultur von Unternehmen gibt Aufschluss über das Miteinander innerhalb der Unternehmen. Diese Kultur geht quer durch alle Hierarchien und Stufen der Entscheidung, so dass ein wichtiges Fundament zur Verfügung steht.

Was bedeutet Kultur?

Unter dem Begriff Kultur wird alles subsumiert und zusammengefasst, was der Mensch schafft und gestaltet. Das Gegenteil davon ist die nicht von ihm geschaffene Natur.

Was ist die Leitkultur?

Eine andere Definition von Kultur ist das erarbeitete System an Regeln sowie Gewohnheiten, die das gesellschaftliche Zusammenleben und Verhalten der Menschen bestimmen. An diesem Punkt kommt der Begriff Leitkultur ins Spiel.

Das Drei-Säulen-Modell und die Nachhaltigkeit als Unternehmensziele

Heutzutage sehen sich vor allem größere und große Unternehmen sowie weltweit agierende Multikonzerne in einer vielseitigen Pflicht. Ihr originäres Unternehmensziel ist durch weitergehende Zielsetzungen begleitet und ergänzt. Als allgemein anerkannte und anwendbare Grundlage dazu hat sich das Drei-Säulen-Modell einer nachhaltigen Entwicklung erwiesen, auch Drei-Säulen-Prinzip oder Drei-Säulen-Konzept genannt. Entscheidend sind die drei angesprochenen Säulen:

  • Ökologie,
  • Ökonomie und
  • die sozialer Leistungsfähigkeit

Die Wirtschaft, die Wissenschaft und Forschung sind sich einig darin, dass diese drei Unternehmensziele in der heutigen globalisierten Welt wie ein Junktim miteinander verbunden sind. Weiterhin, dass nur durch sie gemeinsam die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft auf hohem Level gewährleistet ist.

Die Nachhaltigkeit ist definiert als ein Handlungsprinzip zur Nutzung von Ressourcen. Die Bewahrung von wesentlichen Eigenschaften, von Stabilität sowie von natürlicher Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems stehen im Vordergrund. Für die Zielsetzung der Unternehmen ist es entscheidend, das Drei-Säulen-Konzept möglichst nachhaltig zu gestalten. Diese drei Säulen der Nachhaltigkeit sind wie folgt definiert und formuliert:

Die ökologische Nachhaltigkeit zum Schutz der Natur

Die ökologische Nachhaltigkeit orientiert sich daran, alles Natürliche und insofern auch die Natur zu achten. Die Natur also nicht zu zerstören, sondern zu erhalten. Ökologisch nachhaltig ist eine Lebensweise, bei der die natürlichen Lebensgrundlagen nur in dem Ausmaß beansprucht werden, wie sie sich wieder regenerieren.

Die ökonomische Nachhaltigkeit für eine gute Wirtschaftlichkeit

Im Rahmen einer ökonomischen Nachhaltigkeit sollte die Gesellschaft insgesamt wirtschaftlich nicht über ihre Verhältnisse leben. Tut sie das doch, führt das zwangsläufig zu Einbußen bei den folgenden Generationen. Eine Wirtschaft kann dann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn sie sich dauerhaft betreiben lässt.

Die soziale Nachhaltigkeit für weniger Spannungen in der Gesellschaft

Die soziale Nachhaltigkeit bedingt, dass die Gesellschaft so organisiert ist, dass soziale Spannungen verträglich und zumutbar bleiben. Konflikte dürfen nicht eskalieren, sondern sie müssen friedlich und zivilrechtlich, also nicht strafrechtlich gelöst werden können.

Die externen Unternehmensziele

Mit Wirkung nach außen muss jedes Unternehmen in hohem Maße kundenorientiert sein. Der Hersteller gegenüber seinen Groß-, Zwischen- und Einzelhändlern, und diese wiederum gegenüber den Konsumenten also ihren Kunden. Damit dieses Unternehmensziel umgesetzt werden kann, müssen innerhalb der Firma die Kultur sowie das Miteinander stimmen. Weiterhin muss zwischen den einzelnen Beschäftigten, wie es heißt, die Chemie stimmen. Das reibungslose Funktionieren von diesem Teil der Wertschöpfungskette ist eine, Voraussetzung, um externe Unternehmensziele nachhaltig zu erreichen.

Beispiele für eine ausgeprägte Kundenorientierung

Sie finden hier Beispiele für eine ausgeprägte Kundenorientierung, diese sind u. a.:

  • Der Kunde ist König, er steht im absoluten Fokus aller Bemühungen.
  • Denken sowie Handeln sollten nach partnerschaftlichen Grundsätzen erfolgen.
  • Der Kunde muss emotional angesprochen als auch begeistert werden.
  • Der Unternehmer sollte seiner Kreativität bzw. Innovation auch dauerhaft keine Grenzen setzen.
  • Nichts ist so beständig wie der Wandel.
  • Die Stagnation ist Rückschritt.
  • Jeder Kunde freut sich darüber, wenn man ihm geheime Wünsche erfüllt, von denen er bisher gar nicht weiß, dass er sie hat.